Vita

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1986 in Tübingen geboren
2008-2013 Studium an der Hochschule für Musik Nürnberg, Diplom als Musikpädagogin im Fach Klarinette, künstlerisches Diplom im Hauptfach Jazz-Klarinette
2009 Gründung eigener Ensembles
2011-2012 Mitwirkung im Bundesjazzorchester
2010-2013 Studium im Zusatzfach Jazzkomposition und Arrangement
2013-2015 Studium Master Of Music im Hauptfach Jazzklarinette an der Hochschule für Musik Nürnberg
2015 freischaffende Musikerin, Komponistin und Musikpädagogin

 

 

Preise & Stipendien

2016 Arbeitsstipendium Künstlerhaus Lukas, gefördert durch das Land Mecklenburg-Vorpommern
2015 Kulturförderpreis der Stadt Nürnberg
2014 Projektförderung der Initiative Musik für Rebecca Trescher Ensemble 11
2014 CD-Produktion des bayerischen Rundfunks im Studio Franken Nürnberg mit Rebecca Trescher Ensemble 11
2014 Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg
2012 Sparda-Stipendiatin
2010 Bruno-Rother Stipendium mit der Band Vierradantrieb

 

 

Diskographie

2015 Rebecca Trescher Ensemble 11 „Fields“ (Label 11)
2014 Rebecca Trescher Fluxtet „Nucleus“ (Double Moon Records)
2012 Bundesjazzorchester „City Grooves“
2011 Debüt-Album „Sud“ mit Rebecca Treschers hochZEIT null11 (Label 11)
2009 Weihnachts-CD „Engelesingen“ mit Metroplmusik Nürnberg (Label 11)

 

 

Presse

> Ensemble 11 „FIELDS“

“ Nach zwei Alben in Quintettbesetzung ist der Klarinettistin, Komponistin und Bandleaderin mit der Nummer drei ein großer Wurf gelungen. Wie auf den beiden Vorläufern zeichnet die Protagonistin auch auf „Fields“, so der Titel ihres Magnum Opus, für sämtliche Kompositionen allein verantwortlich. Die Inspiration sprudelt also munter weiter. Was sich hingegen verändert hat, ist die Besetzung von Quintett zum Undezett…Ihr Ensemble 11 ist ein kleines großes Orchester mit der ganzen Komplexität, die eine solche Formation erfordert. Es erklingt eine organisch anmutende Verbindung zwischen Jazz und zeitgenössischer E-Musik…“
(Schweizer Magazin Jazz’n‘ more, 02/2016)

„Darf man einfach mal behaupten, dass noch niemand so für den Jazz komponiert hat wie Rebecca Trescher? Die mit normaler und Bassklarinette vertraute Instrumentalistin hat für ihr Ensemble 11 und die CD „Fields“ eine Musik konzipiert, in der jeder Ton ein eigenes Leben zu haben scheint, in der die lyrischen Dramen in einem höhreren Maß unterwegs sind, als man es anderswo gewohnt ist. Wir treffen auf bukolische Szenen, kleine, sich eigenwillig etablierende Ostinati, über die plötzlich dicke Akkordblöcke herfallen, auch mal freies Gefistel, als berate man, was zu tun sei. Es gibt zarte Intimitäten, burleske Tanzsezenen eines Clowns, die in den sicheren Schoß des Ensembles zurückfinden. Wir erleben – stets mit souveräner Perfektion und heiter gestimmter Hingabe gespielt – Assoziationen von aufgeregten oder sanft sich die Zeit vertreibenden Vögeln, polyphones Ingenium in der kollektiven Schönheit der Klangkombinationen…“
(FAZ 09/2015)

> Fluxtet, CD-Release Konzert „Nucleus“

„…Die warmen, von Atem, Holz und Metall geformten Töne beider finden in den silbrig schwingenden der melodieführenden E-Gitarre von Phillip Staffa eine kongeniale Ergänzung. Friedrich Betz am Kontrabass und Tilman Herpichböhm an Schlagzeug und Percussion steuern den rhythmischen Unterbau bei. Auf dieser Basis entwickeln sich kleine Kosmen, die teils aus einem atmosphärischen Geräusch-Gespinst, teils aus eruptiven Passagen mit fetzigen Bebop-Anklängen bestehen und immer wieder die Kurve zu einer einfach nur schönen, fast klassisch anmutenden Melodik kriegen. Das Engagement der jungen Musiker ist enorm, ihr kreativer Anspruch hoch…“
(ae Trier Volksfreund 02/2013)

> CD-Release Konzert „SUD“ der Band hochZEIT null11

„…die musikalischen Einflüsse sind hier so heterogen, so facettenreich, so buntfarbig wie das Getümmel und Gewühl einer deutschen Großstadt des Jahres 2012. Das Un-Erhörte schmeichelt sich ein und regt an, füttert das Kopfkino und kitzelt das Emotionszentrum.
Manches ist bildstark genug, um zum Wegträumen zu verführen, anderes hat sogar Sogwirkung mit dem Nebeneffekt, dass man ein einfaches Jazzthema nicht mehr aus dem Gedächtnis bekommt. Faszinierend.“  
(Hans von Draminski für Nürnberger Nachrichten 04/2012) 

„…Wie ein Puzzle setzen sich die Klänge zusammen, bilden zunächst eine undurchschaubare Vielfalt, die sich immer deutlicher strukturiert. Bunt und voller urbaner Überraschungen sind die Sounds einer jungen fünfköpfigen Formation…und wieder ein Beispiel dafür, wie kreativ und überraschend vielseitig die Jazzszene in Deutschland mittlerweile ist…Zwischen rockigen Grooves und sanften Latin-Passagen, zwischen wilden Bläserstimmen und knackigen Drumsounds bietet die Musik der jungen Formation aus dem Nürnberger Raum immer wieder neue Klangbilder. Unkonventionell und emotional packend, macht das Zuhören bei diesem Quintett einfach Spaß…“  
(Friedhelm Schulz für Südkurier Schwarzwald 11/2012)

“Multi-reedist Rebecca Trescher has created an album that doesn’t engage the listener so much as stalk them. Ominous, yet beautiful in that way fear can be, it’s an album of momentary spurts of notes with just clarinet and bass clarinet weaving sounds in between.  It creates a heavy mood, even when the music is light as a feather.  Songs like “Nass,” with its languid sway and gentle moan, I could listen to forever.  Some small effects here and there. Fans of Marty Ehrlich, Clean Feed label, and John Lurie/Lounge Lizards should check out this excellent album.  Plenty of ambiance throughout… a smoky shadowy tavern, light filtering in through smudged windows, a shot of whiskey, a heart full of heartbreak, and a sublime happiness whenever the warm touch of the Spring breeze drifts through the bar and makes everyone happy to be alive.  That kind of thing.” (2012, birdistheworm.com)

 

 

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rp