© Dovile Sermokas

Vita

„Eine subtile Klangmalerin auf den Spuren großer Impressionisten, die mit ihrem Tentett eine ganz eigene Handschrift entwickelt hat und die trotzdem immer den Blick nach vorne gerichtet hat“ (12/2021 DLF)


Rebecca Trescher (*1986 in Tübingen) lebt und arbeitet als freischaffende Komponistin, Klarinettistin und Bandleaderin in Nürnberg und Berlin. Sie studierte an der Hochschule für Musik Nürnberg Jazzklarinette und Komposition (Diplom und Master of Music, 2008-2015), gefolgt von einem weiteren Master of Music im Fach Komposition an der Hochschule für Musik und Theater München.

Seit mehr als zehn Jahren gelingt der federführenden Komponistin, Klarinettistin und Bandleaderin Rebecca Trescher mit ihren Ensembles im wahrsten Sinne des Wortes Ausgezeichnetes: neue hörbare Horizonte, subtil verortet zwischen Jazz und zeitgenössischer E-Musik. Im Wechselspiel von Plan und Freiheit entstehen akustische Fahrten entlang Treschers sensibler Kompositionen. Dabei setzt die gebürtige Tübingerin musikalisch wie in der Besetzung ihrer Bands auf Freigeist und Kombinationsgabe. 

Letztes Jahr wurde die Musikerin für ihr Werk „Paris-Zyklus“ mit dem Deutschen Jazzpreis für „Komposition des Jahres 2022“ ausgezeichnet und die internationalen Kritiker des amerikanischen Kult-Magazins Down Beat votierten so, dass die 36-jährige Wahl-Berlinerin die Rising Star-Kategorie Klarinette gewinnen konnte. Sie war auf internationalen Konzertbühnen zu hören, bis dato hat sie sieben Alben unter eigenem Namen veröffentlicht und wurde mit zahlreichen Preisen für ihr künstlerisches Schaffen ausgezeichnet.

Preise & Auszeichnungen


  • 2022 Rising Star “Clarinet” Downbeat Magazine
  • 2022 Deutscher Jazzpreis “Komposition des Jahres”
  • 2022 Nominierung Deutscher Jazzpreis “Großes Ensemble des Jahres”
  • 2022 Neuer Deutscher Jazzpreis mit dem RT Tentet
  • 2021 Wolfram-von-Eschenbach Förderpreis
  • 2021 Auszeichnung zur Künstlerin der Europäischen Metropolregion Nürnberg
  • 2019 Artist in Residence an der Cité Internationale des Arts in Paris
  • 2019, 2017, 2014 CD-Produktion mit BR-KLASSIK im Studio Franken Nürnberg
  • 2017 Bayerischer Kunstförderpreis mit ENSEMBLE 11
  • 2016 Artist in Residence, Künstlerhaus Lukas, Ahrenshoop
  • 2015 Kulturförderpreis der Stadt Nürnberg
  • 2014 Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg

Presse


„Rebecca Trescher sollte man im Auge beziehungsweise Ohr behalten – dies- und jenseits des Atlantiks.“ (Münchner Merkur, 01/2023)


„Die 35-jährige Klarinettistin, Komponistin und Bandleaderin Rebecca Trescher liefert mit ihrem Tentett nicht nur eine persönliche Erinnerung an Pariser Tage, vielmehr ihr Meisterwerk ab.“ (Jazzpodium, Feb 2022)


„Darf man einfach mal behaupten, dass noch niemand so für den Jazz komponiert hat wie Rebecca Trescher?“ (FAZ, 2015)

„Es erklingt eine organisch anmutende Verbindung zwischen Jazz und „Wie sie sich Zeit für ihre ausführlichen und manchmal vertrackten Themenexpositionen lässt, so gibt sie auch den Improvisatoren genügend freien Spielraum. Meist hat sie für jeden Solisten eigene Backgrounds erfunden. Plan und Freiheit erhalten durch die Komposition ein gemeinsames Gefüge, und die hervorragenden Improvisatoren machen aus dem jeweiligen Stück eine abgerundete, in sich schlüssige Tondichtung. Die Kompositionen erhalten einen Werkcharakter, durchaus im klassischen Sinne.“ (Benno Bartsch, Jazzpodium Feb 2022)

„Harfe, Cello und Flöten spielen prominente Rollen im ungewöhnlich besetzten Ensemble, sinfonische Dichtungen impressionistischer Komponisten wie Debussy dürften Treschers Klangideal ebenso stark beeinflusst haben wie in der afroamerikanischen Tradition stehende mittelgroße Ensembles, etwa eines Charles Mingus.“ (Münchner Merkur, 01/2023)

„Eine subtile Klangmalerin auf den Spuren großer Impressionisten, die mit ihrem Tentett eine ganz eigene Handschrift entwickelt hat und die trotzdem immer den Blick nach vorne gerichtet hat“ (12/2021 DLF)


„Die Grenzen zwischen durchkomponierter, detailreich ausarrangierter Kunstmusik und inspirierter, spontan aus dem Augenblick geschöpfter Improvisation werden hier ganz lässig verwischt.“ (Nürnberger Nachrichten – Peter Gruner)

Interview


7. März 2023