Vita

„Darf man einfach mal behaupten, dass noch niemand so für den Jazz komponiert hat wie Rebecca Trescher?“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung)


Rebecca Trescher (*1986 in Tübingen) lebt und arbeitet als freischaffende Komponistin, Jazzklarinettistin und Bandleaderin in Nürnberg. Sie studierte an der Hochschule für Musik Nürnberg Diplom Jazzklarinette, Komposition und Arrangement und Master of Music in Jazzklarinette (2008-2015), gefolgt von einem weiteren Master of Music im Fach Komposition an der Hochschule für Musik und Theater München. Seit zehn Jahren leitet sie verschiedene eigene erfolgreiche Ensembles, mit denen sie zahlreiche CDs produziert hat und auf internationalen Konzertbühnen zu hören war, z. B. Jazzfest Bonn, Porgy & Bess Wien, Expo Mailand, Jazzahead Bremen, XJazz Berlin, Jazzfestival Burghausen oder Theaterhaus Stuttgart.

Mit ihrem Ensemble 11 erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Bayerischen Kunstförderpreis 2017, wie auch mehrere Projektförderungen des Musikfonds e. V. und der Initiative Musik. Drei CD-Aufnahmen wurden vom Bayerischen Rundfunk im Studio Franken produziert. 2014 war Rebecca Trescher Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg, 2015 wurde sie mit dem Kulturförderpreis der Stadt Nürnberg ausgezeichnet und war 2016 Artist in Residence im Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop. Zuletzt erhielt sie ein Stipendium für die Cité internationale des Arts de Paris, wo sie ab Herbst 2019 für sechs Monate lebt und arbeitet.

Für die Stadt Nürnberg komponierte sie 2017 im Rahmen eines Kompositionsauftrages eine 120-minütige Konzertmusik zum Stummfilmepos Oktober von Sergei Eisenstein für 11-köpfiges Kammerensemble. Ein Jahr später komponierte sie im Auftrag des Siemens Orchesters Erlangen vier Werke für Sinfonieorchester plus Jazzcombo.

Die Kritik feiert den Kompositionsstil der Klarinettistin und die Vielschichtigkeit ihrer Musik mit „mannigfaltigen Klangfarbenmischungen zwischen musikalischem Experiment und sinfonischem Wohlklang“ (Jazzpodium), aber auch, dass die „Grenzen zwischen durchkomponierter, detailreich ausarrangierter Kunstmusik und inspirierter, spontan aus dem Augenblick geschöpfter Improvisation (…) ganz lässig verwischt“ werden. (Nürnberger Nachrichten)


Preise und Auszeichnungen

Diskografie


Presse

„Darf man einfach mal behaupten, dass noch niemand so für den Jazz komponiert hat wie Rebecca Trescher? Die mit normaler und Bassklarinette vertraute Instrumentalistin hat für ihr Ensemble 11 und die CD “Fields” (Label 11 15-2) eine Musik konzipiert, in der jeder Ton ein eigenes Leben zu haben scheint, in der die lyrischen Dramen in einem höheren Maß unterwegs sind, als man es anderswo gewohnt ist…“ (FAZ – Ulrich Olshausen)

„Die Grenzen zwischen durchkomponierter, detailreich ausarrangierter Kunstmusik und inspirierter, spontan aus dem Augenblick geschöpfter Improvisation werden hier ganz lässig verwischt.“ (Nürnberger Nachrichten – Peter Gruner)

„Es erklingt eine organisch anmutende Verbindung zwischen Jazz und zeitgenössischer E-Musik…“ (Jazz’n‘ more, 02/2016)

„Jazzer und klassisch ausgebildete Musiker malen hier zusammen in großen Bögen vielfarbige Musik und bringen sie mit wunderbaren Soli noch zusätzlich zum Leuchten.“ (Beate Sampson, BR-KLASSIK 11/2016)

»Die Grenzen zwischen durchkomponierter, detailreich ausarrangierter Kunstmusik und inspirierter, spontan aus dem Augenblick geschöpfter Improvisationen werden hier ganz lässig verwischt. Rebecca Trescher gelingt mit ihren Kompositionen das nicht zu unterschätzende Kunststück, ihre musikalische Intelligenz und den sprudelnden Quell ihrer Ideen so organisch fließen zu lassen, als wäre die Musik nicht in mühevoller Arbeit auf dem Notenpapier ausgeheckt worden, sondern als würde sie selbstverständlich aus sich selbst heraus entstehen wie eine Laune der Natur. Möglich macht das natürlich vor allem ihr hervorragendes Ensemble 11, welches einige der besten jungen Musikerinnen und Musiker der aktuellen Szene vereint.“ (Peter Gruner, Nürnberger Nachrichten)

„Rebecca Trescher und ihre Partner skizzieren vollendete impressionistische Tondichtungen. Dabei pendelt das kleine Orchester mit seinen mannigfaltigen Klangfarbenmischungen zwischen musikalischem Experiment und sinfonischem Wohlklang.“ (Jazzpodium – Klaus Mümpfer)

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